Nasenküsse verboten

Nasenküsse verboten

Ein junges Paar gibt sich einen Nasekuss.

Zur Begrüßung reiben Eskimos oder die Ureinwohner Neuseelands traditionell ihre Nasen aneinander. Dieser auch „Nasenkuss“ genannte Riechgruß diente ursprünglich dazu festzustellen, wen man „gut riechen“ kann. Denn die Partnerwahl wird durch Botenstoffe der Nase, sogenannte Pheromone, gesteuert. Doch Achtung – das Nachmachen in der Erkältungszeit kann Folgen haben: Beim vermeintlich harmlosen Nasenkuss ist das Ansteckungsrisiko höher als bei einem Schmatzer auf den Mund. Der Grund: Die Schleimhäute von Nase und Augen sind die Haupteintrittspforten für Erkältungsviren.

Häufiger als die Tröpfcheninfektion durch Niesen oder Husten, ist die die Viren-Übertragung durch Berührung. Das passiert entweder direkt, wenn zum Beispiel ein Erkälteter die Hand gibt, oder indirekt über Gegenstände wie Türklinken oder Haltegriffe, an denen Viren haften. Sind die Erreger einmal auf den Handflächen, können sie dort bis zu drei Stunden überleben und problemlos zu den Schleimhäuten von Nase, Rachen und Augen gelangen, wenn man sich ins Gesicht fasst. Eine amerikanische Studie zeigt, dass sich der Mensch ca. 16 Mal pro Stunde mit den Händen im Gesicht berührt.

Lesen Sie hierzu ein Interview mit dem Erkältungsexperten Professor Ronald Eccles, Common Cold Centre in Cardiff, sowie zehn Tipps für den Kampf gegen Erkältungsviren.

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Erkältung: Gut gewappnet mit ErkältungOnline

Wie kann man eine Erkältung (grippaler Infekt) behandeln und wie unterscheidet sie sich von einer Grippe? Wenn es um die häufigste Krankheit der Welt und ihre Symptome geht, finden Sie auf ErkältungOnline nützliche Tipps und Informationen zu Ursachen, Verlauf und Behandlungsmöglichkeiten des Infektes. Eine zuverlässige Vorbeugung ist jedoch kaum möglich, da der Körper gegen Erkältungen nicht immun ist. Das liegt einerseits an der Vielzahl der Erkältungsviren und deren Fähigkeit, sich ständig und schnell zu verändern, anderseits auch am breiten Spektrum der Übertragungsmöglichkeiten. Schnupfen und seine Begleiterscheinungen erwischen einen Erwachsenen jährlich etwa zwei bis drei Mal. Zum Glück gibt es einige Hausmittel und Medikamente, um die Beschwerden zu lindern.

ASPIRIN® COMPLEX / ASPIRIN® COMPLEX HEISSGETRÄNK

Anwendungsgebiete: Zur symptomatischen Behandlung von Nasenschleimhaut­schwellung bei Schnupfen mit Schmerzen und Fieber im Rahmen einer Erkältung bzw. eines grippalen Infektes.

Hinweis: Nehmen Sie dieses Arzneimittel ohne ärztlichen Rat nicht länger als 3 Tage ein. Enthält 2 g Sucrose (Zucker) pro Beutel. Aspirin® Complex Heißgetränk enthält zusätzlich Menthol und Cineol. Bitte Packungsbeilage beachten!

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie ihren Arzt oder Apotheker.

Bayer Vital GmbH, 51368 Leverkusen, Deutschland


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