Virenfalle Touchscreen

Virenfalle Touchscreen

Wenn die Nasennebenhöhlen dicht sind, das Naseputzen zum Dauerzustand wird und Kopf und Glieder schmerzen, lautet die Frage: Wo hab ich mir diese Erkältung bloß geholt? Eine immer größere Rolle bei der Übertragung spielen Touchscreens, da Viren sich auf den Glasbildschirmen besonders wohlfühlen – sind sie erst einmal an den Händen, gelangen sie leicht ins Gesicht und in den Körper.


Ein Mann bedient ein Touchscreen.
Achtung Schmierinfektion: Auf Touchscreens können Erkältungsviren lauern.

Touchscreens sind allgegenwertig: Egal ob am Smartphone, am Tablet-Computer oder an Fahrkarten- oder Geldautomaten – wir wischen und tippen überall. Aktuelle Studien zeigen, dass sich Viren und Bakterien auf den Glas-Bildschirmen der Geräte besonders wohlfühlen und von dort aus in hoher Konzentration auf Hände, Gesicht und an den Mund gelangen. Touchscreens sind also echte Virenschleudern.

Touchscreens wimmeln vor Viren und Bakterien

Bis zu 30 Prozent der Viren, Bakterien und anderen Mikroorganismen können laut einer Studie durch Berührung eines Touchscreens übertragen werden. Weil Menschen im Schnitt alle vier Minuten mit den Händen das Gesicht berühren und Smartphones ohnehin häufig in der Nähe von Mund und Nase sind, gelangen die Krankheitserreger über die Schleimhäute von Augen, Mund und Nase in den Körper. Zehn bis 30 Erkältungsviren in der Nase genügen bereits, um eine Erkältung auszulösen. Sind die Viren erst einmal auf den Schleimhäuten, vermehren sie sich. Zeitgleich aktiviert unser Körper die Immunabwehr und setzt chemische Botenstoffe frei, die zu den typischen Erkältungssymptomen wie Schnupfen, verstopfte Nase und Nasennebenhöhlen, Hals-, Kopf- und Gliederschmerzen sowie Fieber führen.

Erkältungsviren sind Überlebenskünstler

Nicht nur auf Touchscreens können Viren glücklich und zufrieden existieren: Eine Studie zeigt, dass – nachdem erkältete Versuchspersonen eine Nacht in einem Hotelzimmer verbracht hatten – 35 Prozent der 150 getesteten Gegenstände mit Erkältungsviren kontaminiert waren. Beliebte Brutstätten für die Viren waren Türknaufe, Lichtschalter, Fernbedienung, Telefon und Wasserhähne. Die Viren überlebten dabei bis zu 18 Stunden auf den Gegenständen. Andere Studien zeigen, dass die Viren auf Haut und Händen bis zu drei Stunden infektiös bleiben; auf Löffeln können sich Rhinoviren sogar bis zu drei Tagen halten. Gut zu wissen: Taschentücher sind wenig infektiös – hier überleben Erkältungsviren nur bis zu einer Stunde.

Erkältung vorbeugen

Um die Erkältungssaison möglichst ohne laufende Nase, Nasennebenhöhlenentzündung oder grippalen Infekt zu überstehen, hilft regelmäßiges Händewaschen und gewissenhaftes Putzen der Touchscreens – was die meisten Deutschen derzeit noch vernachlässigen: Einer repräsentativen Umfrage zufolge säubert jeder Achte sein Mobilfunkgerät nie, jeder Zweite putzt sein Handy nur flüchtig und nur jeder Vierte reinigt die Oberfläche seines Mobiltelefons bewusst und intensiv. Experten empfehlen, gerade in der Erkältungszeit die Displays regelmäßig zu reinigen. Gut geeignet sind dabei zum Beispiel spezielle Hygienesprays mit keimabtötender Wirkung.

Hilfe aus der Apotheke

Wenn die Nase verstopft ist, die Nasennebenhöhlen dicht sind und Hals, Kopf und Glieder schmerzen, bewährt sich Aspirin Complex, denn das Erkältungspräparat ist eine Kombination aus zwei hocheffizienten Wirkstoffen: Acetylsalicylsäure verhindert die Bildung von fieber-, schmerz- und entzündungsauslösenden Substanzen, während der zweite Wirkstoff Pseudoephedrin die Schleimhäute in Nase und Nasennebenhöhlen abschwellen lässt und so die Nase wieder frei macht, ohne sie dabei auszutrocknen.

Erkältung: Gut gewappnet mit ErkältungOnline

Wie kann man eine Erkältung (grippaler Infekt) behandeln und wie unterscheidet sie sich von einer Grippe? Wenn es um die häufigste Krankheit der Welt und ihre Symptome geht, finden Sie auf ErkältungOnline nützliche Tipps und Informationen zu Ursachen, Verlauf und Behandlungsmöglichkeiten des Infektes. Eine zuverlässige Vorbeugung ist jedoch kaum möglich, da der Körper gegen Erkältungen nicht immun ist. Das liegt einerseits an der Vielzahl der Erkältungsviren und deren Fähigkeit, sich ständig und schnell zu verändern, anderseits auch am breiten Spektrum der Übertragungsmöglichkeiten. Schnupfen und seine Begleiterscheinungen erwischen einen Erwachsenen jährlich etwa zwei bis drei Mal. Zum Glück gibt es einige Hausmittel und Medikamente, um die Beschwerden zu lindern.

ASPIRIN® COMPLEX / ASPIRIN® COMPLEX HEISSGETRÄNK

Anwendungsgebiete: Zur symptomatischen Behandlung von Nasenschleimhaut­schwellung bei Schnupfen mit Schmerzen und Fieber im Rahmen einer Erkältung bzw. eines grippalen Infektes.

Hinweis: Nehmen Sie dieses Arzneimittel ohne ärztlichen Rat nicht länger als 3 Tage ein. Enthält 2 g Sucrose (Zucker) pro Beutel. Aspirin® Complex Heißgetränk enthält zusätzlich Menthol und Cineol. Bitte Packungsbeilage beachten!

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie ihren Arzt oder Apotheker.

Bayer Vital GmbH, 51368 Leverkusen, Deutschland


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