200 bekannte Virenarten können eine Erkältung auslösen. Sie befallen die Zellen der Nasen- und Rachenschleimhaut und vermehren sich dort.
Die bekanntesten und häufigsten sind die Rhinoviren. Sie sind für vierzig Prozent aller Erkältungen verantwortlich.
Die Viren aktivieren die Körperabwehr. Spezialisierte Abwehrzellen setzen chemische Botenstoffe frei, die zu den typischen Erkältungssymptomen führen. Etwa ein bis zwei Tage nach der Infektion treten die ersten Anzeichen einer Erkältung auf, in den meisten Fällen sind das Halsschmerzen und Schluckbeschwerden.
Meist zur gleichen Zeit tritt das typische Symptom der Erkältung auf, der Schnupfen. Er beginnt mit einem Brennen und Kitzeln in der Nase und erreicht seinen Höhepunkt am zweiten Tag. Oft kommt Frösteln, Niesreiz und Kopfdruck hinzu.
Nach etwa einer Woche ist der Schnupfen meist überstanden, es kann jedoch bis zu zwei Wochen dauern.
Kopf- und Gliederschmerzen treten fast immer begleitend über vier bis fünf Tage auf. Manchmal fühlt man sich matt und abgeschlagen, auch können sich die Viren von der Nasenschleimhaut auf Rachen, Hals, Bronchien, Stirn- und Nebenhöhlen und in den Gehörgang ausbreiten.
Aus einem Schnupfen kann sich auch eine Nebenhöhlenentzündung (Sinusitis) entwickeln.