Schnupfen

Schnupfen

Schnupfen ist eine Entzündung der Nasenschleimhaut, die auch als Rhinitis bezeichnet wird. Weil dabei die Nasenschleimhaut anschwillt, kommt es zu Schwierigkeiten bei der Nasenatmung. Neben laufender und verstopfter Nase machen Niesreiz, Juckreiz, Kitzeln und Brennen sowie ein zeitweiser Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns den Schnupfen unangenehm.

Eine junge Frau hat Schnupfen und putzt sich die Nase. Eine verstopfte oder laufende Nase, häufiges Niesen und Nasenjucken – Schnupfennasen haben besonders im Winter Hochkonjunktur.

Die Nasenschleimhaut ist ein beliebtes Einfallstor für Viren. Bei den in der Nase herrschenden niedrigen Temperaturen können sich Schnupfenviren gut vermehren. Durch Reizung des Trigeminus-Gesichtsnervs entsteht zuerst der Niesreiz und die Produktion flüssigen Nasensekrets – die Nase läuft. Mit leichter zeitlicher Verzögerung entzündet sich die Nasenschleimhaut, die Gefäße der Schleimhaut schwellen an und die Nase verstopft. Schnupfen ist das Leitsymptom einer Erkältung.

Die luftleitenden Atemwege sind fast vollständig von einer Schleimhaut mit Flimmerhärchen bedeckt, die eine reinigende Funktion hat. Sie entfernt kleine Fremdpartikel, Bakterien und Viren schnell und effizient, in dem ihre Drüsen- und Becherzellen einen Schleim produzieren, der Fremdkörper und Krankheitserreger festhält. Normalerweise wird er wie auf einem Fließband Richtung Rachen befördert und dort verschluckt. Dafür muss der Schleim aber eine bestimmte Konsistenz haben – ist er zu zäh, kommt das Transportsystem zum Erliegen und eingedrungene Erreger können nicht mehr abtransportiert werden – die Nase ist blockiert. Die feinen Flimmerhärchen werden geradezu überschwemmt.

 

Tipps für verstopfte Nasen: Hausmittel

  • Einmal-Taschentücher benutzen und nach dem Gebrauch wegwerfen.
  • Saunagänge befreien die Nase, weil die Hitze den zähen Schleim löst. Wer Fieber hat, sollte darauf allerdings verzichten.
  • Beim Schlafen auf eine Seite legen, dann schwillt das oben liegende Nasenloch leichter ab – generell besser leicht erhöht liegen, weil die Nase im Liegen schneller verstopft.
  • Scharfes oder stark gewürztes Essen bringt die Nase zum Laufen und macht sie frei.
  • Ätherische Öle, allen voran Pfefferminze, können den Schleim lösen. Entweder als Dampfbad oder als Öl auf der Brust anwenden.
  • Wer mit einer Kochsalzlösung die Nase spült, schwemmt Bakterien und Viren einfach aus. Außerdem werden die Schleimhäute von dem zähen Sekret befreit.

 

 

Hilfe aus der Apotheke

Zur Behandlung von Schnupfen eignen sich Medikamente, die helfen, die Nasenschleimhaut abzuschwellen. Häufig werden die entsprechenden Arzneien in Form von Nasensprays oder –tropfen angewendet. Da sie allerdings die Nasenschleimhaut zusätzlich austrocken können, sollten sie generell nie länger als eine Woche angewendet werden. So lässt sich auch ein Gewöhnungseffekt vermeiden. Eine andere Möglichkeit sind schleimhautabschwellende Substanzen zum Einnehmen in Kombination mit einem schmerz- und fieberlindernden Wirkstoff wie zum Beispiel Aspirin Complex. Diese Medikamente lindern Schmerzen und machen gleichzeitig die Nase und die Nebenhöhlen wieder frei, ohne sie auszutrocknen. Das vorgelöste Granulat lindert schnell die Beschwerden. Die Zubereitung als Heißgetränk und das Eukalyptus-Minz-Aroma tragen zu einem wärmenden und wohltuenden Effekt bei.

 

 

Wann zum Arzt

Wenn der Schnupfen mehr als zwei Wochen anhält, sollte man unbedingt einen Arzt aufsuchen. Denn eine verstopfte Nase kann schwerwiegendere Folgen nach sich ziehen: beispielsweise eine Nebenhöhlenentzündungen (Sinusitis) oder Mittelohrbeschwerden.

 

Nasennebenhöhlenentzündung


Eine junge Frau atmet befreit ein.

Wenn die Temperaturen sinken, hat sie Saison: Die Rhinosinusitis – eine Atemwegserkrankung, bei der die Nasennebenhöhlen schmerzen, entzündet und verstopft sind. Denn die Kälte trägt dazu bei, dass die Luft trockener wird, wodurch die Schleimhäute in der Nase austrocknen und Erkältungsviren schlechter abwehren können. Die Entzündung beginnt oft in der Nase und breitet sich von dort auf die Nebenhöhlen aus.


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Schnupfenzeit: Brummen statt Summen


Eine junge Frau mit Wollmütze und Schal liegt auf Laub.

Ein kleines Experiment: Halten Sie sich die Nase zu und fangen Sie an zu summen. Geht nicht? Kann auch nicht! Denn beim Summen sind die Lippen geschlossen und die Luft wird vollständig durch die Nase abgeleitet. Natürlich nur, wenn sie frei ist. Ist die Nase verstopft, wie beispielsweise bei einer Erkältung, wird jeder Ton im Keim erstickt – aus dem Summen wird ein ersticktes Brummen.


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Erkältung: Gut gewappnet mit ErkältungOnline

Wie kann man eine Erkältung (grippaler Infekt) behandeln und wie unterscheidet sie sich von einer Grippe? Wenn es um die häufigste Krankheit der Welt und ihre Symptome geht, finden Sie auf ErkältungOnline nützliche Tipps und Informationen zu Ursachen, Verlauf und Behandlungsmöglichkeiten des Infektes. Eine zuverlässige Vorbeugung ist jedoch kaum möglich, da der Körper gegen Erkältungen nicht immun ist. Das liegt einerseits an der Vielzahl der Erkältungsviren und deren Fähigkeit, sich ständig und schnell zu verändern, anderseits auch am breiten Spektrum der Übertragungsmöglichkeiten. Schnupfen und seine Begleiterscheinungen erwischen einen Erwachsenen jährlich etwa zwei bis drei Mal. Zum Glück gibt es einige Hausmittel und Medikamente, um die Beschwerden zu lindern.

ASPIRIN® COMPLEX / ASPIRIN® COMPLEX HEISSGETRÄNK

Anwendungsgebiete: Zur symptomatischen Behandlung von Nasenschleimhaut­schwellung bei Schnupfen mit Schmerzen und Fieber im Rahmen einer Erkältung bzw. eines grippalen Infektes.

Hinweis: Nehmen Sie dieses Arzneimittel ohne ärztlichen Rat nicht länger als 3 Tage ein. Enthält 2 g Sucrose (Zucker) pro Beutel. Aspirin® Complex Heißgetränk enthält zusätzlich Menthol und Cineol. Bitte Packungsbeilage beachten!

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie ihren Arzt oder Apotheker.

Bayer Vital GmbH, 51368 Leverkusen, Deutschland


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